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Wissensmanagement und E-Learning unter Bildungsperspektive
aktuelle Ausgabe

Autor

Tabea Wilke, B.A.; Jg. 1981; nach dem Studium der „Kirchenmusik“ (Heidelberg) und der  „Medien und Kommunikation“ (Augsburg), Schwerpunkt „Politische Kommunikation“, absolviert sie derzeit ihr Masterstudium in „Internationale Beziehungen/ Diplomatie“ an der Andrássy Universität Budapest (Ungarn). Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Hilfskraft an der Fakultät für Internationale Beziehungen an der Andrássy Universität Budapest im Bereich Marketing und Strategie. Bei diversen Rhetorikwettbewerben in Deutschland gewann Frau Wilke Preise und ist seit 2008 Stipendiatin des Freistaates Bayern.





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Brand New Diplomacy

Warum die deutsche Bundeskanzlerin manchmal ein grünes Fähnchen schwenken muss

Neu Delhi, am 30. Oktober 2007: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der indische Premierminister Manmohan Singh stehen umrahmt von internationaler Presse und zwei ungewöhnlich großen Delegationen aus Deutschland und Indien auf einem Bahnsteig. Neben ihnen ein weißer Zug, geschmückt mit Girlanden in den deutschen Nationalfarben: Der „Science-Express“. Ein Zug, bestehend aus 13 Waggons, gefüllt mit modernster Technik. Einem Wissenschaftslabor für Kinder inklusive. Als der Zug losfährt, schwenken beide Regierungschefs grüne Fähnchen - eine optimale Inszenierung für die anwesende internationale Presse.

Welche guten Gründe muss es für die Bundeskanzlerin geben, persönlich die Abfahrt eines Zuges in Indien zu begleiten? Welch große Bedeutung muss dieser Zug für die Bundesrepublik nach Ansicht der deutschen Regierung haben, dass jenes Bild einer Fähnchen schwenkenden Kanzlerin um die Welt geht?


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