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Wissensmanagement und E-Learning unter Bildungsperspektive
aktuelle Ausgabe

Masterarbeit




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Assessment-Feedback in der universitären Hochschullehre

Damit Studierende am Ende ihres Studiums auch tatsächlich über in der Praxis einsetzbare Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, ist es von zentraler Bedeutung, dass sie überhaupt die Möglichkeit haben, ein solches handlungsnahes Wissen aufzubauen. Durch die an deutschen Hochschulen eingesetzten Lehr- und Prüfungsmethoden – nämlich überwiegend Frontalvorlesungen und Klausuren – kann dieses Ziel aber nicht erreicht werden. Eher im Gegenteil: Nicht nur, dass Klausuren keinesfalls das Vorhandensein von Kompetenzen diagnostizieren können; sie machen den Aufbau von Kompetenzen sogar unwahrscheinlich. Denn die Form und der Inhalt von Prüfungen – oder im Englischen „Assessments“ – entscheidet darüber was und wie gelernt wird.
Die vorliegende Masterarbeit von Silvia Sippel erläutert in ihrem Theorieteil zunächst, warum der Einsatz lernförderlicher Assessments (Assessments for Learning) so wichtig für den Aufbau von Kompetenzen und die Entwicklung der Fähigkeit lebenslangen Lernens ist. Authentische Prüfungsformen wie z.B. Projektarbeiten (etwa die Entwicklung einer CSR-Kampagne) sind allerdings aufgrund ihrer relativen Komplexität im Gegensatz zu Klausuraufgaben zumeist nicht mit „richtig“ oder „falsch“ zu bewerten. Aus diesem Grund muss Feedback fester Bestandteil dieser komplexen Prüfungsformen sein. Basierend auf den im Theorieteil gesammelten „goldenen Regeln“ für die Realisierung eines solchen „Assessment-Feedbacks“ untersucht die Autorin im empirischen Teil fünf Veranstaltungen der Professur für Medienpädagogik hinsichtlich deren Assessment- und Feedback-Praxis. Mit einer Dokumentenanalyse, einer Online-Umfrage, Gruppendiskussionen unter Studierenden und Dozenten-Interviews wird erforscht, wie Assessment-Feedback unter den von Bologna definierten (engen) Rahmenbedingungen realisiert werden kann. Dabei richtet die Arbeit ihren Blick insbesondere auf die motivational-emotionalen Zustände der Studierenden und Dozenten.


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Wissensmanagement im Journalismus

Wie Redaktionen mit ihrer wertvollsten Ressource umgehen

Ein systematischer Umgang mit Wissen oder gar das Thema „Wissensmanagement“ ist in journalistischen Redaktionen selten ein Thema – und das, obwohl Journalismus eigentlich Wissensarbeit pur ist und sich auch viele Journalisten einen effektiveren Umgang mit Wissen wünschen. Marcus Tögel hat in seiner Masterarbeit erforscht, warum gemeinsame Wissensarbeit in diesem Berufsfeld so schwierig ist, weshalb man in Redaktionen nach wie vor Wissen lieber hortet anstatt es zu teilen und was künftig für einen besseren Umgang mit Wissen getan werden könnte. Er befragte in seiner Studie 120 Journalisten unterschiedlichster Medien aus der ganzen Bundesrepublik und fand dabei auch heraus, dass es nicht unbedingt teure technische Systeme sind, die Wissensmanagement im Journalismus in Gang setzen können…


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Lokaljournalismus ohne Eigenleistung?

Eine Studie zum Umgang der Journalisten mit Pressemitteilungen in der Riedenburger und Ingolstädter Lokalredaktion des Donaukuriers

Keine Zeitungssparte erzeugt soviel Kritik wie der Lokalteil. Gleichzeitig ist er der am intensivsten genutzte Teil einer Tageszeitung. Die schlechten Noten für den Lokaljournalismus – Wissenschaftler werfen ihm in erster Linie Verlautbarungs-journalismus vor – passen deshalb nicht zur großen Beliebtheit einer Lokalzeitung bei ihren Rezipienten. Vor dem Hintergrund jener Diskrepanz widmet sich die Arbeit von Anja Schlegel der grundsätzlichen Frage nach dem Einfluss der Öffentlichkeitsarbeit auf den Lokaljournalismus.


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Politprominenz in der Mediendemokratie

Eine theoretische und empirische Untersuchung zur Bedeutung, Entstehung und Wirkung von Politprominenz

Politik braucht Personen und so ist Prominenz eine entscheidende Dimension für die Wahrnehmung von Politik an sich. Wer heute zur politischen Führung zählt, muss für die Öffentlichkeit sichtbar sein. „In der Mediendemokratie haben Sichtbarkeit und Prominenz einen hohen Stellenwert“, sagt Ulrich Sarcinelli. Er spricht deshalb mit Blick auf die politische Prominenz von einer Machtprämie. Prominenz ist also ein höchst brisantes Thema, dass allerdings in der bisherigen Forschung kaum Beachtung gefunden hat. Die vorliegende Diplomarbeit leistet einen Beitrag, das Phänomen der Prominenz in der Politik theoretisch und empirisch genauer zu fassen. Es wird geklärt, um was es sich bei Prominenz in der Mediendemokratie überhaupt handelt, wer zur Politprominenz gezählt werden kann, wie Prominenz in der politischen Öffentlichkeit entsteht und was für Funktionen und Wirkungen mit Prominenz einhergehen.


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Bloggen - Pflichtübung oder Passion?

Eine empirische Untersuchung von Knowledge Blogs als Tool des persönlichen Wissensmanagements vor dem Hintergrund der Selbstbestimmungstheorie

Wer sich mit dem Web 2.0 beschäftigt, kommt nicht umhin, sich mit den so genannten Weblogs auseinander zu setzen. Weblogs werden gemeinhin als Tagebücher verstanden, in denen der Autor seinen Alltag verarbeitet. In der vorliegenden Masterarbeit wird der Fokus auf „Knowledge Blogs" - Weblogs von Wissensarbeitern - gelegt. Die Arbeit knüpft dabei an den Arbeitsbericht an, der in Zusammenarbeit mit Gabi Reinmann verfasst wurde und der Knowledge Blogs mit der Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan in Bezug setzt. Die theoretische Perspektive des Arbeitsberichts wird dabei um eine eigene empirische Studie, exemplarisch durchgeführt mit und an Wissenschaftlern, erweitert. Dabei gilt es herauszufinden, wie das Selbstverständnis des Bloggens bei Personen aus dem Wissenschaftsbetrieb ist, wenn es heißt: Bloggen - Pflichtübung oder Passion?





Nutzen und Nutzbarkeit des Felsinformationssystems des DAV

Eine Usability Studie

Der Klettersport erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Klettern und Naturschutz gehören dabei untrennbar zusammen. In Zeiten digitaler Medien entwickelt Der Deutsche Alpenverein e.V. (DAV) daher 2006 das Online-Kletterportal "Felsinformationssystem ". Damit der Klettersport allerdings nachhaltig ausgeübt werden kann, muss die Anwenderzufriedenheit der Website gewährleistet sein. Die vorliegende Masterarbeit von Nina Heinze kümmert sich daher um die Usability der Seiten und macht Vorschläge zur Optimierung.


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Interaktivität in Erlebniswelten

- von Kontrolle und Kontrollverlust

Egal ob Kitschroman, Kinofilm, Achterbahn oder die eigene Sexualität - Grundlage jeden Vergnügens scheint die Aufgabe seiner Selbst zu sein oder die Hingabe an einen Organisator, Entertainer oder Verführer. Jahre lang schien dieser Grundsatz für Medien- und Erlebnisschaffende unbestritten. Doch die heranwachsende Computerspiel- und Internet-Generation lässt sich nicht mehr nur berieseln. Sie ist es gewohnt, zu interagieren, selbst zu beherrschen und Macht auszuüben. Von dieser Veränderung sind neben den klassischen Medien vor allen Dingen auch Freizeitparks betroffen. Wie diese Erlebniswelten auf veränderte Bedarfe reagieren, zeigt die Masterarbeit von Sebastian Grünwald.


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