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Vorbereitung auf den Vortrag

Von: Yuliya Dashevska | Am: 21. Januar 2010
Ecke: Praxis | Tags: Aufbau, Gestik, Vortrag | Blog-Typ: w.e.b.Square-Blog

Nachdem wir unseren Artikel weitgehend überarbeitet hatten, stand uns die Erstellung der Präsentation für den Vortrag bevor.

Aufbau des Vortrags

Das zweite Feedback setzten wir bei unsrem Gruppentreffen erfolgreich um, was wesentlich schneller verlief als nach der ersten Feedbackrunde, da diesmal die meisten Kritikpunkte formale Aspekte betrafen. Danach stand uns die Vorbereitung unserer Präsentation für die Tagung bevor. Nach der Vorgabe soll die Dauer des gesamten Inputteils nicht fünfzehn Minuten übersteigen. Der Artikel hingegen erstreckt sich über zehn Seiten, aus denen wir ein Paar wesentliche Kernaspekte herausfiltern sollten wie es uns allen Marianne ans Herz gelegt hatte.
Um den roten Faden nicht aus den Augen zu verlieren, hielten wir zunächst fest, was wir definitiv für wichtig erachten und in unsrem Vortrag dem Plenum vorstellen möchten. Folgende Gliederung illustriert unsere Kernaussagen:

  • Da bereist unser Titel auf den Digital Divide verweist, ist eine prägnante Definition dieses Begriffs auf jeden Fall sinnvoll
  • Außerdem wollen wir die verschiedenen Sichtweisen auf den Zusammenhang zwischen der Nutzung von sozialen Netzwerken und der sozialen Isolation vorstellen, um den Zuhörern einen Überblick über die bisherige Forschung zu diesem Thema zu bieten
  • Den Höhepunkt unserer Präsentation soll natürlich unsere eigene Studie mit deren wichtigsten Ergebnissen darstellen

Da unser fiktiver Aufhänger in erster Linie den Artikel auflockern sollte und wir uns aus Zeitgründen im Vortrag nur mit den wichtigsten Aspekten auseinandersetzten möchten, entschlossen wir uns dazu auf unsere Lucy zu verzichten. Dafür aber ist Julia ein anderer knackiger Aufhänger aus ihrem Leben eingefallen, der uns allen als ein passender Einstieg in das Thema erschien.
Die grobe Aufteilung des Vortrags stand sehr bald, die Herausforderung für uns bestand aber darin, trotz der kurzen Vortragszeit, die uns zur Verfügung steht, den Inhalt so zu kürzen, dass uns keine wertvollen Inhalte verloren gehen und der logische Aufbau gut nachvollziehbar bleibt.
Um dies zu gewährleisten, fassten wir nochmals die Thesen unseres Artikels in wenigen Sätzen zusammen. Diese Vorgehensweise erlaubte es uns, die Kernaussagen zu verinnerlichen, damit wir uns während der Präsentation ebenfalls darauf beschränken und nicht ausschweifen.

5 Minuten pro Nase

Nach der oben vorgestellten Liste haben wir anschließend unsere Powerpoint-Präsentation aufgebaut. Um die Aufteilung der Sprechzeit möglichst fair zu gestalten, haben wir den Vortrag in drei ungefähr gleichgroße Teile gegliedert: Auf diese Weise erhielt jede von uns fünf Minuten, in welchen sie ihren Teil vorstellen kann.

Die Hände wollen nicht so wie ich will

Um die Qualität des Vortrags und die Aufmerksamkeit des Plenums zu erhöhen, wurde uns von Marianne in der letzten Seminarsitzung empfohlen bei der Tagung gezielt Gestik einzusetzen, was ich persönlich in Referaten meistens leider vernachlässige. Gar nicht so einfach erwies sich für mich die Aufgabe meine Hände in den Vortag „einzubauen“. So lange ich vor der leeren Wand meinen Teil einübte, schien alles in Ordnung zu sein, insofern ich den zeitlichen Rahmen einhielt. Anders sah die Situation dann aus, wenn ich vorm Spiegel probte: Entweder die Hände klammern sich aneinander oder sie bewegen sich scheinbar ziellos um mich herum. Dabei sieht die Gestikulation bei guten Rhetorikern so einfach und selbstverständlich aus!

Nur noch ein Mal schlafen

Unser letztes Gruppentreffen gestalteten wir derart, dass jede von uns zuerst ihren Vortragsteil hielt und anschließend ein Feedback bekam. Auf diese Weise gelang es uns auf der einen Seite die Übergänge zu üben sowie inhaltliche Unstimmigkeiten zu klären und auf der anderen Seite die Vortragsweise selbst zu verbessern. Bei mir sah ich wie bereits erwähnt ein Problem bei der Gestikulation, was anderen nicht negativ auffiel, wohingegen sie mir wichtige Hinweise bezüglich der Präsentation unserer Studie gaben.
Dieses letzte Treffen hat uns allen ein wenig die Angst davor genommen in fünfzehn Minuten nicht fertig zu werden. Nun aber fühlen wir uns gut vorbereitet und die Tagung kann kommen!


Feedback Vortragsstil

Hallo Julia,

Ihr bekommt von uns in der letzten Sitzung alle nochmals Feedback auf Euren Vortrag und den damit verbundenen Vortragsstil. Ganz allgemein kann man auf jeden Fall sagen, dass Ihr alle sehr kreative Vortragsweisen gewählt habt und Euch damit stark von anderen Tagungen abhebt. Das ist sehr positiv!

Viele Grüße,

Sandra

Auffallen um jeden Preis?

Bei der Vorbereitung unseres Vortrags kreisten unsere Gedanken nicht nur um unsere eigene Präsentation. Wir überlegten natürlich auch, welche Mittel die anderen Seminarteilnehmer verwenden würden, um ihren Vortrag anschaulich zu gestalten und zu etwas Besonderem zu machen. Bilder, Diagramme, Graphen, Screenshots, Audio oder Video? Anfangs hatten wir selbst mit der Idee geliebäugelt, unsere Befragung nicht nur schriftlich durchzuführen, sondern unsere Interviewpersonen zu filmen. Somit wollten wir unserer Studie ein Gesicht geben. Als wir dieses Vorhaben in die Tat umsetzen wollten, kristallisierten sich einige rechtliche Hindernisse heraus. Wir mussten einsehen, dass der Interviewfilm in der Art, wie wir ihn benötigten, nicht umzusetzen war und nahmen von dieser Idee Abschied. Wir würden auf eine andere Art und Weise versuchen müssen, unsere Studie lebendig zu gestalten. Je näher die Tagung rückte, umso mehr wurde uns dieser Umstand bewusst. Zwar hatten wir für unsere Präsentation Graphiken vorbereitet, um unsere Befunde zu illustrieren. Doch würde das genügen, um unseren Vortrag herausstechen zu lassen?

Ich würde mich sehr über ein Feedback der anderen Vortragenden bzw. unseren Zuschauern freuen!

Liebe Grüße,

Julia

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