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Wissensmanagement und E-Learning unter Bildungsperspektive
aktuelle Ausgabe

Bachelorarbeit




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Konzeption und Implementation einer problemorientierten kooperativen Blended Learning Umgebung (Schwerpunkt: Motivation)

Förderung des Leistungsmotivs und intrinsischer Lernmotivation im Deutschunterricht am Gymnasium

Nur allzu oft hören wir, dass das, was man an der Universität lehrt, beziehungsweise lernt nicht praxisnah, geschweige denn praktikabel sei. Anders als es in anderen Fachbereichen der Fall sein mag, wird am Lehrstuhl für Medienpädagogik der Universität Augsburg die Lehre gelebt und neue Lernmethoden, Lernmedien, Lernformen erprobt. So auch im Sommersemester 2006 im Rahmen der Blended Learning Veranstaltung „Medienpädagogik in Wissenschaft und Praxis“. Dieses Seminar war für unsere Gruppe außerordentlich prägend, sodass meine Projektpartnerin Julia Röhrich und ich beschlossen, das didaktische Konzept, welches dem Seminar zugrunde lag, auf seine Anwendung im Schulkontext hin zu überprüfen.
Eines unserer Ziele war es, ein wieder verwendbares Unterrichtskonzept zu entwickeln, dieses durchzuführen und wissenschaftlich zu begleiten. Mein besonderes Interesse galt dem Bereich der Motivation. Mich interessierte, inwiefern die Schüler durch das Projekt leistungsthematisch angeregt werden konnten. Ein wichtiger Aspekt war zudem die Förderung intrinsischer Motivation.


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Konzeption und Implementation einer problemorientierten kooperativen Blended Learning Umgebung (Schwerpunkt: Lernprozesse)

Kognitive und soziale Lernprozesse beim Blended Learning im Deutschunterricht am Gymnasium

Blended Learning als Bestandteil des Schulunterrichts? Warum denn eigentlich nicht.
Für die folgende Arbeit wurde ein Blended Learning Konzept der Universität Augsburg auf den Schulunterricht übertragen, umgesetzt und wissenschaftlich begleitet.
Meine Projektpartnerin und ich entwickelten für den Deutschunterricht am Gymnasium eine auf problemorientierte Gruppenarbeit fokussierte Lernumgebung – Fünf Wochen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler einer neunten Klasse mit dem Werk „Andorra“ von Max Frisch. Die problemorientierten Aufgaben, die in einer gleich bleibenden Gruppe zu bearbeiten waren, sind stark von einer konstruktivistischen Lehr-, Lernauffassung geprägt. Der Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Untersuchung der kognitiven und sozialen Lernprozesse bei den Lernenden, die qualitativ und quantitativ untersucht wurden.


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Probleme beim kooperativen Arbeiten in studentischen Arbeitsgruppen

Eine empirische Untersuchung am Beispiel der semivirtuellen Vorlesung 'Medienpädagogik in Wissenschaft und Praxis'

Unmotivierte Teamkollegen, ungerechte Arbeitsaufteilung, Zeitdruck: Arbeit in der Gruppe verläuft selten unproblematisch. Dabei ist Teamarbeit aus Beruf oder Studium nicht mehr wegzudenken und die dort erworbenen sozialen Kompetenzen werden im täglichen Leben immer wichtiger. Die Bachelorarbeit von Jasmin Primsch untersucht die Probleme, mit denen  studentische Arbeitsgruppen zu kämpfen haben. Mithilfe eines Methodenmix aus Befragung und Gruppendiskussion werden vier Arbeitsgruppen einer semivirtuellen Vorlesung über ein Semester hinweg begleitet und nach ihren Schwierigkeiten befragt.


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Lehr-Lerngeschichten als Ausgangspunkt einer Geschichtenwerkstatt

Beschreibung, Einordnung und Bewertung eines neuen Narrationskonzepts für Kinder im Grundschulalter

'Naturwissenschaftliche Kompetenz: unterdurchschnittlich.'
Spätestens seit PISA 2000 gelten Naturwissenschaften als zentrales Lern- und Fördergebiet. Kompetenzen in diesem Bereich sollen nicht erst an weiterführenden Schulen, sondern bereits in den ersten Schuljahren grundlegend vermittelt werden. Hierfür kann Narration ein sinnvolles Werkzeug sein; ein besonderes narratives Konzept wird in der Bachelorarbeit von Kerstin Öchsner beleuchtet. Es verbindet Narration als Produkt und als Prozess, digitale Medien und klassische Erzählkunst, anregende Rezeption und kreative Produktion. Dadurch birgt es das Potential nicht nur naturwissenschaftliches Basiswissen nachhaltig zu vermitteln, sondern auch Sprach- und Erzählkompetenz zu fördern.


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Die Wissenstheorie von M. Polanyi: Eine integrative Theorie des Lernens?

Michael Polanyi hat den Begriff des "tacit knowledge" (stillschweigendes Wissen) geprägt und sich mit implizit-unbewusstem bzw. explizit-bewussten Prozessen des Lernens und der Wissensschaffung auseinandergesetzt. Wie entsteht implizites Wissen, warum ist es so schwer zu artikulieren und welche Möglichkeiten gibt es dennoch, es z.B. an Kollegen innerhalb der Organisation weiterzugeben? Um sich diesen Fragen zu nähern, entwickelte Polanyi eine Theorie des Wissens, die eine analytisch-detaillierte und unspezifisch-ganzheitliche Lernherangehensweise unterscheidet.

Ob diese Theorie auch als eine Art Meta -Theorie des Lernens für andere Fachdisziplinen als die Organisationspsychologie taugt (in der sie bereits eine hohe Bedeutung hat), dies untersucht die folgende Bachelorarbeit von Marianne Kamper. Prozesse der Aneignung expliziten und impliziten Wissens werden beleuchtet, und zwar im Hinblick auf neurobiologische Grundlagen, das individuelle Lernen im Musikbereich und schließlich im Hinblick auf kollaboratives Lernen in Organisationen. Kann Polanyis Theorie hier als “Scharniergelenk“ für den Lern- und Wissensbegriff sehr unterschiedlicher Disziplinen dienen?


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Jugendmedienschutz in Europa

Ein qualitativer Vergleich und eine Suche nach gemeinsamen Perspektiven am Beispiel von Deutschland, Frankreich und den Niederlanden

Anfang 2008 wollte es Sylvester Stallone noch einmal wissen. Als John Rambo metzelte er im Alleingang eine Armee nieder und bereitete dabei auch den Jugendschützen bei der FSK Kopfzerbrechen. Mit Schnitten wurde der Film letztlich ab 18 Jahren für die deutschen Kinos freigegeben. Unsere europäischen Nachbarn sahen es weniger streng. In den Niederlanden darf John Rambo ab 16, in Frankreich sogar schon ab 12 gesehen werden und bleibt durchaus kein Einzelfall. Nicht zuletzt im Interesse der EU wird daher seit mehr als 10 Jahren über einheitliche europäische Standards nachgedacht – bisher ohne nennenswerte Fortschritte. Christoph Kückner ermittelt mit seiner Bachelorarbeit die Einstellung ausgewählter europäischer Jugendschützer und leitet aus Praxisvergleichen Chancen und Hindernisse für eine europäische Harmonisierung ab.


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Untersuchung des Spannungsverhältnisses in der Dienstleistungsbeziehung zwischen Werbeagentur und werbungtreibendem Unternehmen

Theoretische Systematisierung und empirische Überprüfung eines Problemmodells am Fallbeispiel einer mittelständischen Werbeagentur

Die Zusammenarbeit zwischen einer Werbeagentur als Kommunikationsdienstleister und werbungtreibenden Unternehmen als Kunden wird stark beeinflusst durch unterschiedliche Interessen, Ziele, Erwartungen und Einstellungen beider Seiten. Viele Agentur-Kunden-Beziehungen gestalten sich aus diesem Grund äußerst problematisch. Die Tatsache, dass die Werbeagentur immaterielle, kreative und für den Kunden nur schwer objektiv bewertbare Leistungen, beispielsweise in Form von Kommunikationskonzepten, zur Verfügung stellt, trägt ebenfalls zu diesem Spannungsverhältnis bei. Die Folgen hieraus lassen sich in der Praxis meist in Form psychischer Belastung und Unzufriedenheit der Beteiligten sowie Mehrkosten für die Werbeagentur beobachten. Die folgende Arbeit versucht anhand einer breit gefächerten Theoriedarstellung die Hintergründe für die Problematiken der Zusammenarbeit zwischen Werbeagentur und Kunde zu erörtern. Der Fokus ist dabei besonders auf die Dienstleistungsbeziehung als komplexes sozio-ökonomisches Gefüge gerichtet. Mit Hilfe eines selbst entwickelten theoriegeleiteten Problemmodells wird das Spannungsgefüge an einem Fallsbeispiel einer mittelständischen Werbeagentur empirisch untersucht. Die Ergebnisse belegen in wie weit das entwickelte Problemmodell in der Praxis zutrifft und welche weiteren Probleme die Zusammenarbeit belasten.


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Besonderheiten der Öffentlichkeitsarbeit von Non-Profit-Organisationen

Eine vergleichende Untersuchung karitativer deutscher Non-Profit-Organisationen

Dass professionelle Öffentlichkeitsarbeit für den Erfolg eines Unternehmens von grundlegender Bedeutung ist, erkennen immer mehr Unternehmen. Wie aber sieht es auf dem so genannten Dritten Sektor, dem Gebiet der Non-Profit-Organisationen, aus? Finanzieller und fachlicher Ressourcenmangel lassen vermuten, dass die Professionalisierung hier wesentlich weniger weit fortgeschritten ist. Katharina Buri untersucht diese Frage in ihrer Bachelorarbeit Besonderheiten der Öffentlichkeitsarbeit von Non-Profit-Organisationen. Eine vergleichende Untersuchung karitativer deutscher Non-Profit-Organisationen. Zunächst betrachtet sie dabei die theoretischen Grundlagen von regulärer Öffentlichkeitsarbeit sowie ihre Besonderheiten im nichtkommerziellen Bereich. Im empirischen zweiten Teil wird die Öffentlichkeitsarbeit sechs deutscher Non-Profit-Organisationen anhand von Leitfadeninterviews mit PR-Verantwortlichen genauer beleuchtet.


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Brand New Diplomacy

Warum die deutsche Bundeskanzlerin manchmal ein grünes Fähnchen schwenken muss

Neu Delhi, am 30. Oktober 2007: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der indische Premierminister Manmohan Singh stehen umrahmt von internationaler Presse und zwei ungewöhnlich großen Delegationen aus Deutschland und Indien auf einem Bahnsteig. Neben ihnen ein weißer Zug, geschmückt mit Girlanden in den deutschen Nationalfarben: Der „Science-Express“. Ein Zug, bestehend aus 13 Waggons, gefüllt mit modernster Technik. Einem Wissenschaftslabor für Kinder inklusive. Als der Zug losfährt, schwenken beide Regierungschefs grüne Fähnchen - eine optimale Inszenierung für die anwesende internationale Presse.

Welche guten Gründe muss es für die Bundeskanzlerin geben, persönlich die Abfahrt eines Zuges in Indien zu begleiten? Welch große Bedeutung muss dieser Zug für die Bundesrepublik nach Ansicht der deutschen Regierung haben, dass jenes Bild einer Fähnchen schwenkenden Kanzlerin um die Welt geht?


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„See(k) you on ICQ“

Wie und warum Jugendliche den Instant Messenger ICQ (I seek you) nutzen

Wenn Simon (16) aus der Schule kommt und zu Mittag gegessen hat, schaltet er den Computer ein. Jeden Tag sitzt er mehrere Stunden vor dem PC und chattet über ICQ – vor allem mit seinen Freunden, die nur wenige Straßen von ihm entfernt wohnen. Damit ist Simon nicht allein: 59 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland finden, dass Instant Messaging (IM) die beste Kommunikationsform im Internet ist – weit abgeschlagen folgen Chat (19%) und E-Mail (18%). Fast drei Viertel der Jugendlichen nutzen IM täglich oder mehrmals pro Woche. Der beliebteste Messenger unter den Jugendlichen ist ICQ, das von 88 Prozent der Nutzer verwendet wird (JIM-Studie 2007). Die Bachelorarbeit von Manuela Antosch greift dieses Phänomen auf und beschreibt ICQ-Nutzung vor dem Hintergrund von Besonderheiten des Mediums und Entwicklungsaufgaben des Jugendalters. In qualitativen Interviews mit elf Mädchen und Jungen zwischen 14 und 16 Jahren wurden im empirischen Teil emotionale, kognitive, soziale und praktische Funktionen der ICQ-Nutzung heraus gearbeitet."


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Informationskompetenz bei der Suche nach wissenschaftlichen Quellen

Eine empirische Studie unter Studierenden der Universität Augsburg

Information ist eine der wichtigsten Ressourcen des 21. Jahrhunderts. Die selbständige, bewusste und kritische Nutzung von Informationen ist für heutige Studierende äußerst bedeutsam. Sowohl in Wissenschaft und Wirtschaft als auch im Alltag ist ein routinierter Umgang mit Software, dem Internet und die Fähigkeit zu selbstorganisiertem Lernen unumgänglich. Eine Grundvoraussetzung dafür ist es, Informationen effizient und effektiv nutzen zu können. Denn was nutzen Informationen, wenn man nicht dazu in der Lage ist, die brauchbaren von den unbrauchbaren zu trennen? Die vorliegende Bachelorarbeit von Julia Fink gibt einen Überblick über verschiedene Modelle zur Informationskompetenz („Information Literacy“) und stellt dar, welche Bedeutung sie im Kontext Hochschule, aber auch für Lebenslanges Lernen und die Bewältigung des Alltags hat. Um mögliche Defizite bzw. studiengang- und semesterspezifische Differenzen bei der Recherche nach wissenschaftlicher Literatur (sei sie elektronisch oder nicht-elektronisch) aufzudecken, wurden Studierende der Universität Augsburg zu ihrem Umgang mit Informationen befragt.


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Virtuelle Gemeinschaft?

Vernetzung und Kollaboration zwischen bloggenden Lehrern

Das Phänomen Weblog begrenzt sich weder auf Menschen eines bestimmten Alters noch auf bestimmte Berufsgruppen. Trotz der wachsenden Verbreitung von Weblogs und den gegenwärtigen Diskussionen ist das Phänomen des Bloggens empirisch vor allem im deutschsprachigen Raum weitgehend unerforscht. Existierende Untersuchungen versuchen, allgemeine Erkenntnisse zu gewinnen und konzentrieren sich nicht auf bestimmte Berufsgruppen. Andere Arbeiten zeigen, dass Weblogs als sogenannte Knowledge-Blogs wertvolle Instrumente im Bereich des Wissensmanagements sein können; spezielle Studien über bloggende Wissensarbeitende liegen jedoch noch nicht vor. An dieser Stelle setzt die vorliegende Bachelorarbeit von Susanne Horsch an: Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwiefern bloggende Lehrer untereinander vernetzt sind. Ein weiterer Fokus liegt darauf, ob ein Zusammenhang zwischen der tatsächlichen Vernetzung und der Motivation des jeweiligen Lehrers besteht, sich mit bloggenden „Kollegen“ auszutauschen. Um diese Forschungsfragen zu beantworten, wird im empirischen Teil auf einen Methoden-Mix aus Inhaltsanalyse und Befragung zurückgegriffen.


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Lehrerblogs unter der Lupe

Eine Analyse von Inhalten, Funktionen und Nutzungsmotiven ausgewählter Lehrer-Weblogs

Weblogs als eine Form von Web 2.0-Anwendungen haben in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum erlebt. Gab es Ende der 1990er Jahre nur eine Handvoll Weblogs, stieg ihre Zahl bis 2007 weltweit auf rund 70 Millionen. Vom Phänomen Weblog sind Menschen verschiedenster Alters- und Berufsgruppen fasziniert. Dennoch ist die Nutzung dieses recht jungen Mediums durch bestimmte Personengruppen bisher wenig empirisch untersucht worden. Die vorliegende Bachelorarbeit widmet sich im Speziellen Weblogs von Lehrern und untersucht, inwiefern sich ihre Weblog-Nutzung von anderen Usern dieser Web 2.0-Anwendung unterscheidet, was sie zum Bloggen motiviert, worüber sie bloggen und welche Funktionen und psychologischen Bedürfnisse dabei erfüllt werden. Um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, wurde im empirischen Teil der Arbeit auf einen Methoden-Mix aus einer Inhaltsanalyse von Lehrer-Weblogs und einer Online-Umfrage unter bloggenden Lehrern zurückgegriffen.





Quantitativ vs. qualitativ: der Methodenstreit in der empirischen Sozialforschung

Der sog. Methodenstreit spielt in den Sozialwissenschaften seit jeher eine große Rolle. Dies liegt vor allem an einer fehlenden einheitlichen bzw. allgemein akzeptierten methodischen Tradition, wie man sie etwa aus den Naturwissenschaften kennt. Der vorliegende Auszug aus der Bachelorarbeit von Sabrina Wolf thematisiert eine Facette des Methodenstreits in Deutschland: die Auseinandersetzung zwischen den Anhängern der quantitativen Sozialforschung und denjenigen, die das qualitative Vorgehen in der Forschung als angemessener betrachten. Ziel der Arbeit ist es, Potenziale beider methodischen Richtungen sowie ihre gegenseitige Vereinbarkeit aufzuzeigen.


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Chancen und Umsetzbarkeit eines Weblogs in der verbandlichen Jugendarbeit

Jugendarbeit und die neuen Partizipationsmöglichkeiten im Internet

Wie Jugendarbeit von neuen Partizipationsmöglichkeiten im Internet profitieren kann, stand im Mittelpunkt eines Praxisprojekts des Kreisjugendrings Kronach: In einem multimedialen Tagebuch im Internet schildern die Teilnehmer einer Londonreise ihre vielfältigen Eindrücke. Bloggen wurde hier als Möglichkeit einer jugendeigenen Öffentlichkeitsarbeit und gleichzeitig als explorative pädagogische Maßnahme erprobt. In der zum Blog-Projekt gehörenden Bachelorarbeit von Peter Gerlicher kommen sowohl konzeptionelle Überlegungen als auch konkrete Erfahrungen aus der Umsetzung mit den Jugendlichen zur Sprache. Im Rahmen einer Selbstevaluation wurde außerdem versucht, den Nutzen des Projekts für verschiedene beteiligte Zielgruppen zu definieren.


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Erfahrungen von Lehrenden an bayerischen Grundschulen mit der Betreuung von Hörclubs

Kann Zuhörtraining als Schlüssel zum Erfolg in Organisationen bezeichnet werden? Diese Frage mag zunächst Verwunderung auslösen, einmal darüber, dass nicht sofort einleuchten will, warum das Zuhören geübt werden muss und andererseits darüber, dass unklar bleibt, was unter einem Zuhörtraining überhaupt zu verstehen ist. Diese Arbeit ist der Sinndeutung dieser beiden Aspekte gewidmet. Dabei geht es vor allem um die Förderung des Zuhörens in der Bildungsinstitution Schule und um das mögliche Potential von Hörclubs und dessen Rahmenbedingungen.


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Entwicklung einer Typologie von Mitgliedern in der Online-Community Through The Looking Glass

Die Bachelorarbeit von Jan-Mathis Schnurr zielt darauf ab, ein theoretisch fundiertes Modell für die Analyse internetbasierter, kollektiver Nutzeraktivitäten zu schaffen. Darauf aufbauend werden Gestaltungsempfehlungen für den Aufbau von Online-Communities formuliert, wie Interaktion und Kommunikation der Mitglieder unterstützt werden können. Hierzu analysiert der Autor in einer Einzelfallstudie Beiträge von Mitgliedern der 1996 gegründeten Online-Community „Through The Looking Glass".

Aus der Theorie entwickelt er die Hypothese, der Erfolg von sozio-emotionaler Interaktion und Wissensaustauschprozessen hänge wesentlich von besonders kompetenten oder sozial eingebundenen Mitgliedern einer Online-Community ab. Über eine typologische Analyse von Beiträgen aus Through The Looking Glass werden mehrere besonders charakteristische dieser Mitgliedertypen identifiziert und ihr Einfluss auf den Diskurs aufgezeigt. In diesem Zuge wird deutlich, dass die Herausbildung von Rollen, die Mitglieder übernehmen, ein Indikator für die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls in der Online-Community ist.
 


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Killerspielartikel in der Videospielfachpresse

– zur Wirkung gewalthaltiger Texte

Das Jahr 2000, Gutenberg-Gymnasium in Erfurt: Der Schüler Robert Steinhäuser läuft Amok und setzt eine Debatte um gewalthaltige Video- und Computerspiele in Gang. Die Meinungen zur Wirkung von "Killerspielen"" auf die meist jugendlichen Nutzer gehen bis heute weit auseinander. Die Bachelorarbeit von Dominik A. Hahn greift daher den Diskurs auf und ergänzt ihn um einen weiteren Aspekt: den Einfluss von Fachartikeln über „Killerspiele" auf die Rezipienten. Mithilfe von Inhaltsanalysen und Befragungen wird untersucht: Regt eine gewalthaltigere Beschreibung eines „Killerspiels" eher zum Kauf an als eine neutrale Textvariante?


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